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Ist Ihr Notebook langsam? Probieren Sie diese 8 Tipps aus und staunen Sie!

Aktualisiert am 17. Juli 2022 · 8 Min. Lesezeit · FIXERS Reparaturservice

Würden Sie Ihren Laptop am liebsten in die Ecke werfen und sich einen neuen kaufen? Warten Sie lieber noch und lesen Sie zuerst unsere 8 Tipps, mit denen Sie die Leistung Ihres Laptops steigern und ihn schneller machen.

Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Laptop kaum noch läuft? Können Sie bei jedem Neustart erst einmal Kaffee kochen, weil das Herunter- und Hochfahren buchstäblich eine Ewigkeit dauert? Haben Sie nur ein paar Tabs im Browser geöffnet, und trotzdem ist das Wechseln zwischen ihnen langsam und ruckelig?

Mit einem solchen Laptop zu arbeiten ist sehr unangenehm und demotivierend. Ein Laptop, der zuverlässig und schnell läuft, ist die Grundlage – und dafür müssen Sie nicht gleich in den Laden laufen und einen neuen kaufen. Bevor Sie Ihren alten Laptop endgültig abschreiben, probieren Sie die folgenden Tipps zur Leistungssteigerung aus. Damit können Sie seine Lebensdauer sogar um mehrere Jahre verlängern. Sie sparen Geld und tun gleichzeitig etwas für die Umwelt!

1) Starten Sie den Computer neu

Haben Sie schon versucht, Ihren Laptop aus- und wieder einzuschalten?

Dieser Spruch ist über die Jahre buchstäblich zum Volksgut geworden. Heute gilt er jedoch mehr denn je. Moderne Laptops sind sehr zuverlässig, und um Energie zu sparen, reicht es, sie einfach zuzuklappen und so in den Energiesparmodus zu versetzen. Die meisten Menschen starten ihren Computer nur noch neu oder fahren ihn herunter, wenn Windows-Updates installiert werden müssen oder sie irgendein Problem lösen wollen. Oft ist das vollständige Aus- und Einschalten des Computers aber die beste Medizin – und das Problem mit der Verlangsamung ist damit gelöst.

2) Überprüfen Sie die Liste der Programme, die beim Systemstart geladen werden

Sobald Sie Ihren Laptop vollständig aus- und wieder eingeschaltet haben, können Sie gleich herausfinden, welche Programme beim Start des Betriebssystems Windows automatisch gestartet werden. Bei manchen Programmen ist das üblich und notwendig. Viele Programme brauchen Sie aber nicht direkt nach dem Systemstart – und den automatischen Start haben Sie vielleicht nie bewusst eingestellt, sondern bei der Installation diese Option einfach übersehen und ohne sie abzuwählen weitergeklickt. Softwarehersteller machen das manchmal gern, um sich mit ihren Programmen in Ihr System „einzuschleichen“ und Sie zu deren Nutzung zu bewegen. Denken Sie aber an eines: Zu viele Programme, die automatisch nach dem Systemstart geladen werden, belasten und verlangsamen sowohl den Start als auch den anschließenden Betrieb enorm.

Die Liste der Programme, die beim Systemstart automatisch geladen werden, können Sie jedoch ganz einfach überprüfen und gegebenenfalls einschränken. Das geht in den Einstellungen von Windows 10 oder über den Task-Manager.

  • Weg über den Task-Manager: Drücken Sie Strg + Alt + Entf und wählen Sie anschließend Task-Manager.
  • Wechseln Sie hier auf die Registerkarte Autostart. Sie sehen eine Liste der Programme und Apps, die nach dem Start von Windows 10 geladen werden. Wir empfehlen, nur das zu deaktivieren, bei dem Sie wissen, was das jeweilige Programm tut.

3) Überprüfen Sie Ihre Internetverbindung

Im heutigen Internetzeitalter ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie für die meisten Programme auf Ihrem Computer eine Internetverbindung benötigen. Ob Surfen im Web, Streaming auf Netflix oder Online-Gaming – Sie brauchen eine gute Internetverbindung. Ist Ihre Verbindung instabil oder langsam, können diese Anwendungen hängen und langsam laden. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Ihr Computer langsam ist. Schuld ist aber die schlechte Qualität Ihres Internetzugangs.

Die Qualität Ihrer Internetverbindung lässt sich leicht überprüfen. Dafür können Sie verschiedene Online-Speedtests nutzen. Empfehlen können wir zum Beispiel den Test des Vereins hkfree.org,z.s., der in Hradec Králové ein schnelles Community-Netz betreibt. Führen Sie den Test am besten mehrmals zu verschiedenen Tageszeiten durch. Wichtig sind die Werte Download und Upload, also Herunterladen und Hochladen. Zum normalen Surfen genügt eine Geschwindigkeit von etwa 10 Mbps. Wenn Sie aber gern Filme und Serien online schauen oder große Dateien herunterladen, empfehlen wir mindestens 30 Mbps oder mehr. Der zweite wichtige Wert ist der Ping, also die Reaktionszeit. Dieser Wert sollte dagegen möglichst niedrig sein und ist vor allem für Online-Gamer relevant.

4) Geben Sie Arbeitsspeicher (RAM) frei

Den Arbeitsspeicher RAM (Random Access Memory) nutzen Computer und Laptops zur vorübergehenden Speicherung von Daten. In diesem Speicher befinden sich die Daten laufender Programme, mit denen der Computer schnell arbeiten muss. Computer verfügen in der Regel über 4-8GB Arbeitsspeicher, leistungsstarke und teure Workstations sogar über 16-128GB. Die meisten Menschen müssen mit diesem Speicher jedoch sparsam umgehen, denn sobald er voll ist, beginnt der Computer, ihn mit Kapazität von Ihrer Festplatte zu ergänzen – und die ist viel langsamer als der RAM. Ist der Arbeitsspeicher erschöpft, wird die Arbeit am Computer deutlich langsamer.

Eine Übersicht aller aktuell laufenden Programme und des von ihnen genutzten Speichers finden Sie im Task-Manager. Durch einen Klick auf die Spalte Arbeitsspeicher können Sie sie danach sortieren, wie viel RAM sie belegen. Programme, die den Speicher stark beanspruchen, können Sie beenden, indem Sie mit der rechten Maus- oder Touchpad-Taste auf die entsprechende Zeile klicken und Task beenden wählen. Seien Sie aber vorsichtig: Die meisten laufenden Prozesse werden für die ordnungsgemäße Funktion des Betriebssystems benötigt – vergewissern Sie sich immer, dass Sie wissen, was Sie beenden wollen. Beachten Sie außerdem, dass Sie ein Programm auf diese Weise sofort und endgültig beenden, was zum Verlust nicht gespeicherter Daten führen kann.

Diese Lösung ist nur kurzfristig, denn sobald Sie die geschlossenen Programme wieder starten, nimmt der verfügbare Arbeitsspeicher erneut ab. Dauerhaft gibt es zwei Lösungen: Entweder Sie ersetzen die speicherhungrigen Programme durch Alternativen, die weniger Arbeitsspeicher benötigen, oder Sie erweitern Ihren Arbeitsspeicher physisch. Dafür ist allerdings ein technischer Eingriff in Ihren Computer nötig, und wir raten davon ab, sich selbst daran zu versuchen. Wenden Sie sich gern direkt an uns. Mit der Aufrüstung von Arbeitsspeicher haben wir viel Erfahrung und helfen Ihnen gern weiter. Nichts ist einfacher, als uns den Computer vorbeizubringen oder unsere kostenlose Abholung per Kurier zu nutzen.

5) Schaffen Sie Platz auf der Festplatte

Die Festplatte dient der dauerhaften Speicherung von Daten – und wenn darauf kein Platz mehr ist, wird sie zu einer weiteren Schwachstelle Ihres Computers. Sie können dann nicht nur keine weiteren Daten speichern, sondern stellen auch fest, dass sich der Computer merkwürdig verhält und langsamer wird. Der Grund: Auch laufende Programme und das Betriebssystem selbst nutzen die Festplatte. Dort werden nämlich auch verschiedene temporäre Daten gespeichert, die für den reibungslosen Betrieb des Computers notwendig sind.

Den Zustand Ihres Speichers können Sie zum Beispiel überprüfen, indem Sie in Windows die App Einstellungen öffnen, dort System wählen und anschließend auf Speicher klicken. Es erscheint ein Balkendiagramm, das anschaulich zeigt, wie stark Ihr Speicher belegt ist. Ist der Speicher überfüllt, wird der Balken rot angezeigt.

In diesem Fenster sehen Sie auch, wofür Ihr Speicher genutzt wird. Die Balken zeigen die Belegung durch Apps, temporäre Dateien, Videos, Musik, Dateien aus der OneDrive-Cloud usw. Bei jedem Eintrag können Sie nicht nur anzeigen lassen, was Ihnen Platz wegnimmt, sondern auch Apps entfernen und temporären Speicher freigeben. Den meisten Platz belegen in der Regel Apps und Features. Wir empfehlen daher, sich vor allem dieser Kategorie zu widmen.

6) Führen Sie Windows Update aus

Die Leistung Ihres Computers können Sie auch mit Windows Update steigern – dem Dienst, über den das Betriebssystem und die Treiber der einzelnen Komponenten aktualisiert werden. Standardmäßig sollte Windows Update automatisch und regelmäßig ausgeführt werden, sodass Sie sich eigentlich gar nicht darum kümmern müssten. Das gilt allerdings nur, wenn Sie die Updates nicht aufschieben oder ganz deaktiviert haben. Das würde uns nicht wundern, denn wir wissen, wie lästig Windows mit diesen Erinnerungen sein kann. Bedenken Sie aber: Windows erinnert Sie nicht ohne Grund so oft daran – diese Updates können für die Sicherheit, Stabilität und Geschwindigkeit Ihres Computers sehr wichtig sein.

Windows Update starten Sie, indem Sie in Windows die Einstellungen öffnen und Update und Sicherheit wählen. Dadurch wird direkt Windows Update geöffnet. Laden Sie gleich alle ausstehenden Updates herunter und installieren Sie sie. Manche erfordern einen Neustart des Laptops – bringen Sie den Vorgang also unbedingt zu Ende.

7) Windows zurücksetzen (Reset)

Wenn Ihr Computer immer noch zu langsam ist, wird es Zeit für einen mutigeren Schritt. Und dieser Schritt ist nichts anderes als das Zurücksetzen von Windows, also ein Reset auf die Werkseinstellungen (Factory Default Reset). Das ist eine sehr wirksame Lösung für verschiedenste Probleme mit dem Computer und seiner Leistung. Das System wird so in den Werkszustand versetzt, und theoretisch sollten die meisten Probleme mit Programmen, Systemkonfiguration oder Gerätetreibern verschwinden. Sie können sogar wählen, ob nur sämtliche Einstellungen und installierten Programme entfernt werden sollen oder auch alle Ihre gespeicherten Daten wie Fotos, Filme usw.

Das Zurücksetzen von Windows ist nicht kompliziert. Öffnen Sie die Windows-Einstellungen, wählen Sie Update und Sicherheit und anschließend Wiederherstellung. Oben finden Sie den Eintrag Diesen PC zurücksetzen. Klicken Sie auf Los geht's und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. VERGESSEN SIE NICHT, vorher alle wichtigen Daten zu sichern. Rechnen Sie außerdem damit, dass der Vorgang bei älteren Computern einige Zeit dauern kann und Sie den Computer bis zum Abschluss des Zurücksetzens nicht nutzen können.

8) Arbeitsspeicher (RAM) und Festplatte (HDD/SSD) aufrüsten

Wenn Sie das Problem mit Ihrem langsamen Computer oder Laptop mit den bisherigen Tipps noch nicht lösen konnten, bleibt nur noch ein Eingriff in die Hardware, also ein Upgrade. Bei Desktop-PCs lässt sich so einiges austauschen oder ergänzen, bei Laptops in den meisten Fällen nur der Arbeitsspeicher (RAM) und die Festplatte (HDD/SSD). Eine physische Erweiterung des Arbeitsspeichers hat enormen Einfluss auf die Geschwindigkeit Ihres Computers – das merken Sie vor allem beim Wechseln zwischen Browser-Tabs oder wenn Sie mehrere Programme gleichzeitig geöffnet haben, ohne dass sie zu ruckeln beginnen. Ein Austausch der Festplatte lohnt sich vor allem dann, wenn Ihr Laptop schon etwas älter ist und noch eine HDD mit Magnetscheiben und einem Lesekopf wie bei einem Plattenspieler besitzt. Diese Speicherart wurde inzwischen von SSDs abgelöst, die nur noch aus Chips bestehen und bis zu 15x schneller sind als veraltete HDDs. Gerade der Wechsel von HDD auf SSD sorgt dafür, dass Ihr Computer oder Laptop in wenigen Sekunden hoch- oder herunterfährt und eine Aktion nach einem Klick in der Regel sofort ausgeführt wird. Ein Upgrade von RAM und Festplatte kann Ihrem müden Gerät ordentlich Schwung verleihen und seine Lebensdauer um ganze Jahre verlängern.

In beiden Fällen ist jedoch der Eingriff eines erfahrenen Technikers erforderlich, und wir raten dringend davon ab, sich zu Hause selbst daran zu versuchen. Wenden Sie sich zum Beispiel an uns. Mit dieser Art von Service haben wir langjährige Erfahrung. Zuerst führen wir eine gründliche Diagnose Ihres Computers durch und bieten Ihnen dann eine passende Lösung an. In den meisten Fällen geht das sogar ohne Zurücksetzen des Betriebssystems und ohne den Verlust einer einzigen Datei. Kontaktieren Sie uns gern, bringen Sie uns den Computer vorbei oder nutzen Sie direkt die kostenlose Abholung per Kurier – Sie müssen den Computer dann nur noch verpacken und dem Kurier übergeben. Um den Rest kümmern wir uns!

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